Die Freude am einfachen Finden.

Interview mit DevDuck

20.06.24


Nachdem es während der Pandemie kaum möglich war, Treffen in Präsenz durchzuführen, wurden wir kurz vor Weihnachten 2021 von unserem Entwicklerteam aus dem Hause DevDuck zu einer kleiner Vorweihnachtsfeier in den firmeneigenen Räumlichkeiten eingeladen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ein kurzes Interview mit CEO Pascal Faber und dem Software Engineer Niklas Pollig zu führen.

Jochen Stapf | DSL: Hallo Ihr Beiden, vielen Dank dass Ihr uns heute zu Euch eingeladen habt. Für die meisten von uns ist ja heute das erste Mal, dass wir uns in einem „nicht-virtuellen“ Raum treffen. Für einen Großteil der interessierten Leserinnen und Leser ist es wahrscheinlich sogar das erste Mal, dass sie überhaupt etwas über Euch erfahren. Daher wäre es sicher sinnvoll, wenn Ihr Euch kurz etwas näher vorstellt. Wer seid Ihr und was genau ist Euer Job bei DevDuck?

pascal

Pascal Faber | DevDuck: Hallo, mein Name ist Pascal Faber, Mitbegründer des noch relativ jungen, im Jahr 2020 gegründeten Unternehmen DevDuck. DevDuck ist ein Software Entwicklungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Web Applikationen. Ich denke so lässt es sich am besten zusammenfassen.

Niklas

Niklas Pollig | DevDuck: Mein Name ist Niklas Pollig, ich bin seit Oktober 2021 bei DevDuck als Software Entwickler tätig, und somit aktuell das neueste Mitglied.

Jochen Stapf | DSL: Wie kam die Zusammenarbeit mit DEINE STADT LEBT zusammen? Ich meine gehört zu haben, dass Du, Pascal, die Claudia ja nun schon länger kennst. Soweit ich weiß ist das nicht das erste Projekt, dass Ihr in Zusammenarbeit entwickelt. Kannst Du uns hierzu etwas Näheres erzählen?

Pascal Faber | DevDuck: Ganz genau, und zwar hatten wir in der Vergangenheit das Projekt Selofelo zusammen auf die Beine gestellt. Der Grundgedanke war auch hierbei, die Kultur und das Zusammenleben in Städten und Gemeinden, gerade auch in den durch die Pandemie erschwerten Zeiten, zu fördern. Die Zusammenarbeit lief super, und somit habe ich mich sehr gefreut, als die Claudia sich mit einer neuen Idee wieder bei mir gemeldet hat. So sind wir auch direkt in die Zusammenarbeit gegangen.

Jochen Stapf | DSL: Niklas, wie wir nun erfahren haben, bist Du erst im Oktober, also ganz frisch, zu DevDuck hinzu gestoßen. Das Projekt DEINE STADT LEBT war zu diesem Zeitpunkt schon voll am Laufen. Wie kam es dazu, dass Du direkt diesem Mammut-Projekt zugeteilt wurdest. Hat da das Losverfahren entschieden oder wie läuft das bei Euch?

Niklas Pollig | DevDuck: Nein, gelost wird da nichts (lacht). Pascal kam auf mich zu und hat mir das Projekt vom Grundsatz her erklärt. Ich fand die Idee dahinter direkt gut und wollte daher nicht nein sagen.

Jochen Stapf | DSL: Kannst Du Dich noch daran erinnern mit welchen Worten Dir Pascal den Sinn und Zweck von DEINE STADT LEBT erklärt hat?

Niklas Pollig | DevDuck: Er sagte mir, dass es um eine Plattform geht, das kulturelle Leben von Städten bzw. Gemeinden für alle zugänglich zu machen. Alle Informationen und Aktivitäten sollten auf einer Plattform zusammengefasst und für die ansässigen Bürger und Bürgerinnen einfach und übersichtlich sichtbar sein.

Jochen Stapf | DSL: Wie lange hast Du gebraucht Dich in das Projekt hineinzudenken und in welche Bereiche steckst Du momentan am meisten Arbeit und Hirnschmalz?

Niklas Pollig | DevDuck: In das Projekt mit all seinen Facetten habe ich mich in knapp einem Monat hineingedacht und gearbeitet. Momentan bin hauptsächlich mit der Programmierung und dem Styling der Website, sowie der zugehörigen Dashboards für Admins und Provider beschäftigt.

Jochen Stapf | DSL: Zurück zu Dir Pascal: Wie strukturierst Du die Arbeitsabläufe um die Funktionalität der Plattform zu gewährleisten?

Pascal Faber | DevDuck: Das gute alte Projektmanagement ist bei so einer komplexen Aufgabenstellung natürlich unabdingbar. Grundsätzlich müssen einzelne Workflows sinnvoll priorisiert und abgeschlossen werden. Natürlich kommen auch immer wieder externe Einflüsse wie Bugfixes und kleinere Anpassungen dazwischen, um die Funktionalität der Plattform für alle Akteure zu gewährleisten. Wir haben DEINE STADT LEBT baukastenartig aufgebaut, so dass es jederzeit möglich ist neue Ideen und Features zu entwickeln und innerhalb der Plattform zu realisieren.

Jochen Stapf | DSL: Somit ist es also möglich auch individuelle Kundenwünsche innerhalb der Plattform umzusetzen?

Pascal Faber | DevDuck: Genau das war uns von Anfang an wichtig und immer im Hinterkopf. Unser Hauptaugenmerk lag von Beginn an darauf, so zu programmieren, dass die Plattform individuell an die Wünsche und Anforderungen der Kunden angepasst werden kann. Dies können kleine Anpassungen wie individuelle Farben und Schriften, aber auch komplexere Aufgaben wie Schnittstellen zu Parkhäusern oder ähnlichen Dingen sein. Dadurch dass wir unsere Anwendungen grundsätzlich modular gestalten sind individuelle Wünsche in den meisten Fällen von uns ganz im Sinne der Kunden umsetzbar. DEINE STADT LEBT bietet eine ideale Basis auf der immer weiter aufgebaut werden kann. Somit sind eine optimale Flexibilität und Skalierbarkeit gegeben.

Jochen Stapf | DSL: Wird hierbei auch das Team von DEINE STADT LEBT miteinbezogen? Wie regelmäßig trefft Ihr Euch um Euch auszutauschen?

Pascal Faber | DevDuck: Also, persönlich trifft man sich leider viel zu wenig. Aber an sich ist es uns wichtig, immer im Austausch mit unseren Kunden zu sein. Daher haben wir einmal in der Woche einen Regeltermin in dem der neuste Entwicklungsstand präsentiert und die weiteren Schritte besprochen werden. Natürlich sind wir auf eine offene Kommunikation angewiesen, darum sind wir auch für Feedbacks jeglicher Art außerhalb des regulären Meetings dankbar. Unser Leitsatz hierbei ist ganz einfach: Es gibt nichts was nicht geklärt werden kann!

Jochen Stapf | DSL: Wo sehr Ihr die größten Schwierigkeiten aus entwicklungstechnischer Sicht? Gibt es überhaupt irgendwelche oder ist DEINE STADT LEBT eher ein Kinderspiel für Euch?

Pascal Faber | DevDuck: Vom Grundsatz her gehört das Einspielen und Abspeichern von Datensätzen zu den leichteren Übungen. Der Teufel liegt natürlich wie immer im Detail: Was man natürlich oft nicht sieht ist die interne Verarbeitung der jeweiligen Datensätze. Das beste Beispiel ist sicherlich die automatische Anpassung von Grafiken auf den jeweiligen Endgeräten. Beim Aufruf der Plattform durch ein Smartphone muss die Plattform letztendlich andere Größen generieren wie bei der Ansicht auf einem modernen Breitbild Monitor. Dies sind Prozesse die so für die User bei der Nutzung nicht sichtbar sind.

Niklas Pollig | DevDuck: Letztendlich ist es das Beste, wenn die User gar nicht mitbekommen was alles dahinter steckt. Dies würde nur zu Unsicherheiten und im schlimmsten Fall zu langen Ladezeiten führen.

Jochen Stapf | DSL: Jetzt wird es etwas umfangreicher: Wo seht Ihr die größten Vorteile der Plattform? Wie Ihr wisst gibt es hier drei Betrachtungsweisen: Für Admins als Seitenbetreiber, die Provider, also die Unternehmen, die sich auf DEINE STADT LEBT präsentieren und für die User, also die Bürgerinnen und Bürger die sich auf der Plattform bewegen?

Niklas Pollig | DevDuck: Für Admins sehe ich den größten Vorteil in der enormen Reichweite der Plattform. Durch den Einsatz von DEINE STADT LEBT kann nicht nur die Kommune selbst alle relevanten Informationen veröffentlichen. Auch alle anderen Akteure aus dem Handel, der Gastronomie, der Kunst- und Kulturschaffenden, sowie den Vereinen haben die Möglichkeit, Aktionen, Termine, Events und auch Stellenangebote auf einer zentralen Website zu veröffentlichen und diese Informationen den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen.

Pascal Faber | DevDuck: Hier gibt es eigentlich für mich kaum mehr etwas zu ergänzen. Ein Berg an Funktionalität hinter einem Knopfdruck zu verstecken und den Usern die Bedienung und das Finden auf der Plattform so einfach und übersichtlich wie möglich zu gestalten. Ebenso wichtig ist es natürlich auch den Admins und Providern so viel Komfort wie möglich zu liefern. Ich denke, hier haben wir mit den jeweiligen Dashboards für eine einfache Übersichtlichkeit gesorgt. DEINE STADT LEBT ermöglicht digitales Wachstum innerhalb der jeweiligen Kommune, ohne tausend anderweitige Baustellen im Netz zu haben. Die Entwicklung weg von großen Online-Anbietern, zurück zu lokalen Angeboten vor Ort, macht für mich persönlich die Sache extrem interessant.

Jochen Stapf | DSL: Gibt es von Eurer Seite aus Visionen oder Ideen die Ihr gerne im Zuge der Entwicklung realisieren wollt? Habt Ihr ein Feature für uns in der Schublade auf das wir uns freuen können?

Pascal Faber | DevDuck: Tatsächlich sind wir gerade dabei eine Art digitale Schnitzeljagd mit Hilfe von QR-Codes zu realisieren. Dies könnte gerade auch für neu hinzu gezogene Bürgerinnen und Bürger ein interessantes Feature werden, um sich vor Ort besser zurecht zu finden. DEINE STADT LEBT wird auf jeden Fall weiterwachsen. An Ideen fehlt wird es uns nicht.

Jochen Stapf | DSL: Klingt auf jeden Fall spannend. Wir sind gespannt was da auf uns zu kommt. Spannend dürfte auch die nächste Frage werden, die wird nämlich etwas persönlicher und hat Claudia für Euch vorbereitet.

Claudia Fischer | DSL: Natürlich hat die Frage etwas mit dem Stadtleben zu tun. Gibt es denn einen Lieblingsort in Eurer Stadt oder hat das Stadtmarketing es bisher verpasst einen zu schaffen?

Pascal Faber | DevDuck: Ich wohne ja in der wunderschönen Stadt Schwäbisch Hall. Wir haben auch eine sehr schöne Altstadt. Nichts desto trotz bin ich am liebsten daheim bei meinen Lieblingsmenschen. Man muss wirklich sagen, dass das Stadtmarketing in Schwäbisch Hall alles tut. Es gibt hier ein super abwechslungsreiches Angebot, die Innenstadt ist sehr gepflegt und grün. Aber wenn Du mich nach meinem Lieblingsort fragst, der ist bei mir zu Hause.

Niklas Pollig | DevDuck: Meine Heimat ist Degerloch, und ich liebe es dort samstags über den Markt zu schlendern. Nette Menschen treffen, Gespräche führen und einfach die Seele baumeln lassen.

Jochen Stapf | DSL: Vielen Dank für diese persönlichen Eindrücke. Es ist sicherlich interessant auch etwas aus Eurem Privatleben zu erfahren und wie sich das Leben in Eurer Stadt so abspielt. Wir wären nun auch am Ende des Interviews angekommen. Möchtet Ihr noch etwas los werden in eigener Sache?

Pascal Faber | DevDuck: Also zunächst mal vielen Dank, dass Ihr uns die Möglichkeit gebt etwas von uns zu erzählen. Wir freuen uns natürlich über alle Anfragen. Ein paar Beispiele unserer bisherigen Projekte finden sich auf unserer Website. Anfragen immer gerne telefonisch oder auch per E-Mail.

Jochen Stapf | DSL: Vielen Dank für das interessante Interview und schöne Weihnachten Euch Beiden!